"Gott, mein Schöpfer liebt mich, ich werde wachsen"

Vortrag im Hagio-Zentrum-Limburg am 17.11.2015 um 19.00 Uhr

Ingrid Szillat

Ich bin da, weil mich Gott will. Sein Geschenk für mich ist die Schöpfung. Dazu zähle ich die Pflanzen und Tiere. Auf dieser Erde beobachte ich den Kreislauf des Daseins, des Wachsens und Sterbens. Mein Schöpfer ist da und lässt alles neu werden.

Wir Menschen erkennen die Natur in ihrer Schönheit, Güte und Wahrheit. Alles ist eins, was wir bestaunen.
Wir staunen über das Geschenk, wir haben eine Sehnsucht, die Natur in ihrem Ursprung zu erkennen. Es erfolgt bei uns Menschen, sich für Naturschutzgebiete einzusetzen. Es ist also ein Geschenk für uns Menschen in der heutigen Zeit dies alles zu erkennen hören und tun.

Das Buch Gottes ist die Natur, sagt Prof. T. Ivancic

Den Tieren durfte der Mensch durch Aufforderung Gottes die Namen geben. Tiere handeln instinktiv nach Gottes Willen. Dem Menschen sind die Tiere anvertraut. Wir erkennen, was sie brauchen und hören, was wir Menschen tun können. Das Tier, das der Mensch sehen und pflegen will, ist einfach da. Von den Tieren kann der Mensch lernen. Z.B. sieht das Vogelmännchen immer bunt aus. Es wirbt um sein Weibchen. Wie ist es bei uns Menschen? Wie ziehen sie ihre Jungen auf? Das bei Pflanzen und Tieren Züchtungen gibt, ist nicht alles, was der Mensch tut, im Sein gut, wahr und schön.
Tiere schauen immer nach unten. Der Mensch müsste nach oben schauen, damit er beim Pflegen Gottes Willen erkennt.
Wir Menschen sind relativ, weil mir von jemandem entstanden sind.
Gott hat uns die Geistseele eingehaucht, die uns zum Menschen macht, aus der alles entstanden ist.
Unser Wesen ist die Substanz, was von sich aus existiert. Die Geistseele formt den Menschen. Der Geist hält alles zusammen. Was die Geistseele lebendig macht, dort bin ich als Mensch, somit ist das Seiende geistlich. Der Mensch ist durch den Körper begrenzt. Im Geist ist er frei und trägt dadurch persönliche Verantwortung. Gut ist, dass er nur das tut, was er in sich ist.
Der Mensch hat das Leben. Er ist es nicht. Wir Menschen sind eben aus Gottes Willen Geschöpfe und für uns verantwortlich. Diese Freiheit ist unser Schicksal.

Da Gott mich so liebt, stellt sich die Frage, ob ich mich selber liebe, ob ich weiß, was mich zerstört.
Das Wesen der Freiheit ist Moral. Als Person kann ich aus dem Sein herausfallen. Jeder Mensch ist für den Schöpfer wertvoll.
Wir Menschen sollten erkennen und das Wort hören, umkehren und so tun, was uns nicht vom Schöpfer trennt.
Mangel an Gutem usw. kann nur durch Umkehr geheilt werden. An dieser Stelle erkennt der Mensch die Liebe Gottes. Er ist nicht allein. Auch Jesus sucht das eine verlorene Schaf. Die Umkehr befähigt mich zu wachsen und somit für die Gesellschaft nützlich zu sein. 

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